Freifunk für Flüchtlinge

Anfang des Sommers installierte die Initiative Freifunk ein freies WLAN-Netzwerk in der Ladestraße, welches seitdem die Ausstellungsbesucher kostenfrei mit dem Internet verbindet (wir berichteten). Seit mehren Monaten arbeiten die Freifunker nun an einem wesentlich größeren Projekt.

Zugang zum Internet ist für Menschen die aus ihrer Heimat fliehen mussten aus vielerlei Gründen außerordenlich wichtig. Das Netz ermöglicht ihnen sich über die Lage zu Hause zu informieren, Kontakt zu Freunden und zurückgelassenen Familienangehörigen zu halten. Es hilft ihnen sich in der neuen unbekannten Umgebung zurecht zu finden und versorgt sie mit wertvollen Informationen über Asylverfahren, rechtliche Beratung, ärztliche Versorgung und vielem mehr. Leider gibt es in vielen Flüchtlingseinrichtungen kein freies WLAN.

Die Initiative Freifunk arbeitet ehrenamtlich daran diesen Zustand zu ändern und möglichst viele Unterkünfte mit offenen Funknetzen zu versorgen. Unterstützung kommt seit kurzem von Seiten des Unternehmens TP-Link, welches 1.000 Router kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

 

Veröffentlicht von

Sebastian Hamburger

ist wissenschaftlicher Volontär in der Abteilung Mathematik und Informatik im Deutschen Technikmuseum in Berlin. Seit etwa einem Jahr ist er Teil des Projektteams „Das Netz“.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>